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Zwickauer Stadiondach soll Solaranlage aufgesetzt bekommen

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Das Stadion in Eckersbach soll CO2-neutral werden. Entsprechende Pläne hat der FSV Zwickau auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung vorgestellt. Als erster Schritt ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der GGZ Arena vorgesehen. 

Das Know-how kommt quasi aus dem eigenen Haus, denn der neue Vorstandsvorsitzende des FSV Zwickau, Frank Fischer, ist mit seiner Firma Autarkstrom schon viele Jahre im Geschäft: „Mit dieser Photovoltaikanlage können Erträge erzielt werden, die dem Verein zur Verfügung gestellt werden können.“ Er sprach von Investitionskosten zwischen 700.000 Euro und 1 Million, die seine Firma übernehmen würde. Aktuell laufen Gespräche wegen der Genehmigung. Und es wird eine Machbarkeitsstudie erstellt. Installiert werden könnte die Anlage mit einer Größe von knapp 750 Kilowatt-Peak bereits im Frühsommer, so Fischer. 

Außerdem wurden die Pläne für einen Containerbau am Stadion vorangetrieben und weiterentwickelt. Darin sollen Vereinsheim und Fanshop untergebracht werden. Neuerdings gibt es auch die Überlegung, die Geschäftsstelle dorthin umzusiedeln. Die bisherigen Räume könnten dann wiederum für weitere Logen umgebaut werden, um Platz für mehr Sponsoren zu schaffen, so Fischer. Wichtigstes Ziel aktuell sei aber der Klassenerhalt, der Voraussetzung für diese Projekte ist.

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