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Zwickauer Stadtgärtner bekämpfen giftigen Riesenbärenklau

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Die Stadtgärtner rücken seit Montag wieder dem Riesenbärenklau zu Leibe. Die hochgiftige Pflanze wächst z.B. in den Gewerbegebieten an der Reichenbacher Straße. Aber auch in Marienthal, Auerbach, Schneppendorf, Planitz und Oberrothenbach wurden Exemplare gesichtet. Wer damit in Kontakt kommt, kann schwere Verbrennungen erleiden.

Damit sich die Planze nicht weiter ausbreitet, müssen die Blüten entfernt und in einer Kompostieranlage entsorgt werden. Wer die Pflanze im Garten hat, sollte das genauso tun. Weil auch Vögel die Samen des Riesenbärenklau verbreiten, tauchen jedes Jahr wieder neue Pflanzen im Stadtgebiet auf. 

Zusätzliche Hinweise der Stadt:

Beim Vorkommen einzelner oder weniger Pflanzen können deren Blütenstände, in einem Plastiksack verpackt mit dem Restmüll entsorgt werden. Die übrigen Pflanzenteile sind kompostierbar. Um die Pflanze dauerhaft abzutöten, sollte der Pflanzenspross etwa 10 bis 15 cm unter der Erdoberfläche durchtrennt werden.

Bei größeren Mengen anfallender Blüten besteht die Möglichkeit der Anlieferung zur fachgerechten Entsorgung auf dem Betriebshof des Garten- und Friedhofsamtes in der Pöhlauer Straße 53b. Es wird um Anmeldung unter Telefon  0375 212 629 gebeten! Sollten größere Bestände festgestellt werden, wird gebeten, diese unter Telefon 0375 836 631 zu melden.