Zwickauer Straßenbahnen müssen in die Werkstatt
Die Zwickauer Straßenbahnen müssen zur Durchsicht, und zwar die zwölf Niederflur-Straßenbahnen. Die erste wird Mitte März in das Fahrzeugwerk nach Wittenberge gebracht. Seit 1994 sind die Niederflur-Bahnen im Stadtgebiet unterwegs. Sie haben inzwischen jeweils mehr als eine Million Kilometer zurückgelegt, teilte die SVZ mit. Bei der Hauptuntersuchung sollen Teile ausgewechselt, das Innendesign neu gestaltet und die Bahnen barrierefrei umgebaut werden. Ende des Jahres wird die erste Bahn in Zwickau zurückerwartet. Bis Ende 2020 sollen alle anderen Fahrzeuge folgen. Sie werden danach wieder mindestens weitere 16 Jahre im Liniendienst fahren. Die Werkstattkosten belaufen sich auf 8,4 Millionen Euro, die von der Stadtwerke Holding bereitgestellt werden. Wie die Verkehrsbetriebe weiter mitteilten, sollen die alten Tatrabahnen bis spätestens Ende 2023 aus dem Stadtbild verschwunden sein und durch neue Bahnen ersetzt werden.