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Zwickauer Theater-Belegschaft setzt Zeichen gegen Intoleranz

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Im Schwanenteichpark hat es am Montagnachmittag erneut ein Gedenken für die NSU-Opfer gegeben, diesmal organisiert vom Theater Plauen-Zwickau. Rund 120 Menschen kamen, legten Blumen nieder und sangen ein Lied. Es gab auch zwei Redebeiträge.

Intendant Roland May: „Wir betrachten es als selbstverständlich, dass wir hier unseren Protest artikulieren gegen diese bösartige Aktion. Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Verharmlosung.“

Unbekannte hatten dort einen Gedenkbaum für das erste NSU-Opfer Enver Simsek abgesägt und später auch eine Gedenkbank zerstört. Der Baum soll laut Stadt ersetzt werden, und auch für die weiteren neun NSU-Opfer werden noch Bäume gepflanzt.

Audio:

Roland May