Zwickauer verlieren sehr viel Geld an Finanzbetrüger
Eine Zwickauer Familie hat 135.000 Euro verloren. Dabei hatte sie geglaubt, das Geld in Kryptowährungen investiert zu haben. Aufgeflogen ist der Schwindel Anfang der Woche, weil einer der Betroffenen auf einen Medienbericht aufmerksam wurde, der sich mit dieser Art des Finanzbetrugs befasste.
Angefangen hatte alles im März. Da stieß ein 54-Jähriger im Internet auf eine Anzeige, in der eine Politikerin vermeintlich für Kryptowährungen warb. Er zeigte das zwei Familienmitgliedern, die sich davon überzeugen ließen. Sie zahlten mehrmals, auch weil der angebliche Broker, der mit ihnen Kontakt hielt, telefonisch und per Messenger sehr viel Druck aufbaute.
Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen bei Geldanlagen unrealistisch hohe Gewinne versprochen werden, auch wenn die Internetseiten seriös wirken. Geben Sie keinesfalls Zugangsdaten zum Onlinebanking an Dritte heraus.
