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Zwickauer Wald verändert sein Gesicht

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Schon das dritte Jahr regnet es viel zu wenig – diese Trockenheit hat auch im Zwickauer Wald extreme Schäden verursacht. Das sagte Revierförster Reiner Freudenberg unserem Sender am Montag bei einer Schulung von Waldarbeitern und Waldbesitzern in Weißenborn.      

Vorwiegend seien Fichten betroffen. Vielen Bäumen hat das Wetter so zu schaffen gemacht, dass sie nicht mehr zu retten sind und gefällt werden müssen. Rund 600 bis 800 Festmeter Borkenkäfer-Holz stehen aktuell in Zwickau, schätzt Reiner Freudenberg. Es muss dringend aus dem Wald geschafft werden. Um das sichere Fällen ging es bei der Präventionsveranstaltung einer Versicherung.

Das Fällen der kranken Bäume reißt Lücken in den Wald. Einen Teil schließt die Natur selbst. Aber die Stadt forstet auch auf oder, besser gesagt, forstet um. Fichten werden nicht mehr gepflanzt, stattdessen Eichen, Buchen, Kiefern oder Douglasien – Baumarten, die dem Klima besser gewachsen sind.

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