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Zwickaus OB Findeiß wehrt sich gegen Fake-News

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US-Präsi­dent Donald Trump erfindet einen gravie­renden Vorfall mit Flücht­lingen in Schweden, in Litauen sollen Bundes­wehr­sol­daten eine Minder­jäh­rige verge­wal­tigt haben – doch das Verbre­chen hat nie statt­ge­funden. Die Liste dieser Fake-News wird immer länger. Jetzt hat es auch Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß übel erwischt.

Über die Platt­form 24aktu­elles.com wird verbreitet, dass die Stadt­chefin zugegeben habe, sie habe ein Alkohol­pro­blem. Findeiß nennt das eine Lüge und eine neue Stufe, auf der ihre Gegner ihr schaden wollen. „Es sind ja schon viele Gerüchte über mich und meine Familie in Umlauf gebracht worden, aber das ist der Hammer“, sagte Findeiß am Montag unserem Sender.

Auf der Platt­form kann jeder Fake-News reinstellen. Dort werden sie auch als Witz gekenn­zeichnet. Doch einmal in der Welt, tausend­fach geteilt, bleibt etwas hängen von dieser Lüge. Aber sich juris­tisch zu wehren bringe in diesem Fall nichts, so Findeiß. Damit müsse sie leben.

An die zehn Anzeigen habe sie in anderen Fällen bereits gestellt – gegen Verleumder und Pöbler. Fast alle seien von der Justiz abgetan, nicht verfolgt worden. Nur ein Fall kommt jetzt vor Gericht: Angeklagt sind mehrere Personen, die Findeiß' Stadt­spa­zier­gang im September massiv störten.

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Pia Findeiß