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Deswegen wird an der Paradiesbrücke gebohrt

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Vor fast 50 Jahren ist die Kokerei am Brückenberg in Zwickau stillgelegt worden, aber noch immer werden zu viele Schadstoffe ausgeschwemmt. Wie viele genau in Grundwasser und Mulde landen, soll nun überwacht werden.

Deswegen hat die Wismut an der Reinsdorfer Straße mit Bohrungen begonnen. Auftraggeber ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft LMBV. Geplant sind mehrere bis zu 25 Meter tiefe Bohrlöcher. Dort sollen Messstationen errichtet werden, die genauer als bisher überwachen, welche Stoffe ins Grundwasser und in das Oberflächenwasser der Mulde gelangen.

Über mögliche Folgen, falls die erhobenen Daten besorgniserregend sind, ist noch nichts bekannt.