Diese „halbe Schlange“ hat es in sich
Im Langenweißbacher Ortsteil Grünau sind Heimatfreunde seit zwei Jahren damit beschäftigt, ein Industriedenkmal für die Nachwelt zu erhalten und umzunutzen: Es ist ein in Sachsen einzigartiger Ringbrandofen einer ehemaligen Kalkbrennerei, der das letzte Mal vor etwa 90 Jahren angefeuert worden war.
Am Freitag wurde das Ende des ersten Bauabschnitts gefeiert – und auch, dass es für den zweiten wieder eine Förderung aus dem sog. Leader-Programm gibt: 100.000 Euro. „Nun haben wir doppelt Grund zum Feiern“, sagt Mike Lang, der Chef des Fördervereins Wildenfelser Zwischengebirge. Mit dem Zuschuss summiert sich die Förderung seitens des Freistaates und der EU auf 200.000 Euro – bei veranschlagten Gesamtkosten von 680.000 Euro.
Das Gelände wird so gestaltet, dass die frühere Dimension des Kalkofens sichtbar wird. Das sanierte Gewölbe soll für Feste genutzt werden – mit eigenem Brotbackofen.