FSV-Vorstand stellt Enochs Ultimatum

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Nach zwei jüngsten Niederlagen gegen Oldenburg und 1860 München in der dritten Liga hat der FSV-Vorstand dem Trainerstab ein Ultimatum gestellt. Man erwarte im Auswärtsspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen den Halleschen FC eine klare Leistungssteigerung und Reaktion sowie ein erfolgreiches Abschneiden der Mannschaft, heißt es in einer Mitteilung. Nach der Partie werde man die Situation neu bewerten. Man sei bereit, neue Impulse zu setzen. Zur sportlichen Leitung gehören Cheftrainer Joe Enochs, Co-Trainer Robin Lenk und Sportdirektor Toni Wachsmuth. In der Tabelle steht der FSV auf einem Abstiegsplatz.

Die Niederlagen gegen den VfB Oldenburg (0:1) und beim TSV 1860 München (1:3) hätten am Sonntag zu einer intensiven Analyse des Ist-Zustandes geführt. "Das Auftreten in den vergangenen beiden Spielen entsprach keinesfalls den Vorstellungen und Erwartungen der Verantwortlichen des FSV Zwickau, sodass wir im sportlichen Bereich alles auf den Prüfstand stellen werden", heißt es.

"Es ist uns wichtig, das Gefühl zu vermitteln, dass wir keineswegs tatenlos zuschauen werden und alles uns Mögliche für den Erhalt des Profifußballs in Zwickau tun werden. Nachdem wir im Rahmen der Nachlizenzierung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachgewiesen haben, erwarten wir nun auch von unserer sportlichen Leitung, dem Trainerteam und unserer Drittligamannschaft, alles dem sportlichen Erfolg unterzuordnen und den kompletten Fokus auf unser Ziel Klassenerhalt zu legen", teilten die FSV-Verantwortlichen mit. Hierfür darf nun auch noch personell nachgerüstet werden, nachdem die Nachlizenzierung beim Deutschen Fußball-Bund erfolgt ist. (mit dpa)