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Juristisches Nachspiel nach Schlecker-Pleite

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2012 war die Drogeriemarktkette Schlecker pleitegegangen. 13 Jahre später beschäftigt ein Detail der Insolvenz am Mittwoch das Oberlandesgericht Dresden. Es ist die Berufungsverhandlung zu einem Urteil, das vor einem Jahr am Landgericht Zwickau gesprochen wurde.

Damals wurden die Kinder und die Ehefrau des Firmengründers dazu verdonnert, knapp 1,4 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter einer Leiharbeitsfirma zu zahlen. Die hatte dem damaligen Drogeriemarkt-Giganten ein Darlehen in dieser Höhe gegeben, obwohl Schleckers Liquidation bereits lief. Frau und Kinder wollen nicht zahlen – und legten Berufung ein.