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Park an der Pauluskirche: Fällige Kur wird vorbereitet

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Der Park gebe viel Anlass zu Kritik, sagte Gartenamtsleiter Jörg Voigtsberger am Montag im Bauausschuss. Die Anlage zwischen Pauluskirche und Bülaustraße stand ganz oben auf der Tagesordnung – vermutlich zufällig, aber ganz im Sinne der Marienthaler. Beschlossen wurde einstimmig, die erste Planung in Auftrag zu geben. Der Park soll in den kommenden Jahren aufgewertet und neu gestaltet werden.

Wer sich den Pauluskirchplatz anschaut, kommt wahrscheinlich zu dem Ergebnis: Hier muss etwas passieren! Der Park ist in die Jahre gekommen. Die Stelle, wo das Kriegerdenkmal steht, ist verwildert; der Obelisk dürfte im Sommer hinter den Sträuchern verschwinden. Da ist viel Luft nach oben.

Die Aufwertung des Parks steht mit 762.000 Euro in der Maßnahmeliste, die der Stadtrat vor gut einem Jahr beschlossen hat – 20 Vorhaben, die bis 2027 in Marienthal und in der Bahnhofsvorstadt hauptsächlich mit EU-Mitteln umgesetzt werden sollen. Die Ausgaben für den Park sind für die Jahre 2023 bis 25 vorgesehen.

Im ersten Schritt untersuchen jetzt Landschaftsarchitekten aus Erfurt die Parkanlage, die unter Denkmalschutz steht. Sie erstellen eine denkmalrechtliche Zielstellung mit konkreten Empfehlungen, was getan werden sollte. Auf der Basis wird dann weiter geplant. Der Auftrag für die sogenannte Freianlagenplanung soll im 2. Quartal 2024 vergeben werden.