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Verkehrsversuch beendet, jetzt wird ausgewertet

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Die umstrittenen Fahrradstreifen auf der Marienthaler Straße in Zwickau bleiben noch. Zwar ist der Verkehrsversuch zum Jahresende ausgelaufen, nachdem er zwischendurch von einem Jahr auf über drei Jahre verlängert worden war. Doch beendet wurde lediglich der Erhebungszeitraum, wie Rathaussprecher Mathias Merz unserem Sender sagte. Nun erfolge mit den Partnern die Auswertung der Daten. Erst danach könne die Öffentlichkeit über Konsequenzen informiert werden. Solange bleiben die Streifen.

Einer der Partner ist eine externe Beratungsgesellschaft, die im Auftrag und auf Kosten des Landes arbeitet. Für den Verkehrsversuch hat die Stadt nach Auskunft von Finanzbürgermeister Sebastian Lasch bisher rund 9.000 Euro ausgeben – zu etwa gleichen Teilen für Personal und Material.

Öffentlich keine Angaben macht Lasch auf Nachfrage von AfD-Stadtrat Wolfgang Elsel dazu, wie teuer ein Rechtsgutachten gewesen ist, das vom Ältestenrat des Stadtrats beauftragt worden war. Das Gutachten hatte der Stadt bescheinigt, dass sie die Fahrradstreifen ohne Zustimmung des Stadtrates anlegen durfte.